Kesten St. Georg

 


Die Kestener Kirche

  Ursprung der Pfarrgemeinde Kesten
Der Ursprung von Kesten (Casteneith) ist bis auf keltische Urspünge zu verfolgen. Römische Legionen ließen sich im Dreisbachtal nieder und erbauten Anlagen am sogenannten Sauerbrunnen.
„Im Jahre 936 wurde das Patronat der Kirche zu Kesten an das Stift St. Paulin in Trier übertragen.“

 

Die Pfarrkirche St. Georg in Kesten
Der Grundstein der jetzigen Pfarrkirche, an gleicher Stelle der vorherigen Kirche, wurde 1753 gelegt und die Einweihung erfolgte 1757.
Der jetzige Turm der Kirche wurde 1813 aus „Gemeinde-Mitteln“ gebaut.
Bauleiter der Kirche war der Augustinerbruder Josef Walter, Trier, der auch die Paulinskirche in Trier erbaute. „Die Kirche ist eines der frühesten Beispiele der im 18. Jahrhundert für die Landkirchen der Gegend herrschenden einfachen Bauweise, die das gotische Konstruktionsprinzip beibehält.“
  Im Jahre 1869 wurde eine völlige Restauration der Kirche vorgenommen. Die Ausstattung der Kirche ging fast vollständig auf Pastor Christoph Huberti zurück. 1879 wurde nach dem Plan des Pfarrers und mit einem Beitrag der Zivilgemeinde eine Altarplatte von dem Kestener Bildhauer Clemens Schäfer erstellt. 1892 erfolgte eine neue Ausmalung durch Scharding in Trier. 1901 wurde der Hochaltar durch die Firma Steffgen, Trier restauriert. Unter dem Pfarrer Peter Reusch die Kirche 1959 durch den Maler Nisport, Zell erneuert.
Neugestaltung/renovierung hierhin!

 

Altar, Sakramentswand und Tabernakel
Basalt wurde zur Gestaltung des Altares gewählt, weil er heimatliches Gestein ist. Die Darstellung von Reben sind für das Verständnis der Winzer besonders geeignet. Der Text aus der Bibel vom wahren Weinstock ist für die Gläubigen leicht zu deuten.
Auf der Sakramentswand geht aus einer Wurzel der aus Basalt geformte Weinstock hervor und verzweigt sich in zwei Rebbögen des Alten und Neuen Bundes mit zusätzlich 12 Trauben um den Tabernakel. Das Thema vom Altar („Ich bin der wahre Weinstock“) wird durch 12 Bronzedarstellungen aus der Heiligen Schrift erklärt. Die Zahl 12 hat Symbolcharakter, da sie sowohl an die 12 Stämme Israels als auch an die 12 Apostel erinnert.
 

 

Auf den Bildern abgebildet sind:
1. links: Noah in der Arche
1. rechts: Die Hochzeit zu Kana
2. l: Die Kundschafter
2. r: „Geht auch ihr in meinen Weinberg.“
3. l: Melchisedech opfert Brot und Wein
3. r: Der barmherzige Samariter
4. l: Der verheißene Messias
4. r: Jesus am Ölberg
5. l: Der Keltertreter
5. r: Christus in der Kelter
6. l: „Der Weinberg des Herrn ist das Haus Israel, der Tempel.“
6. r: Das himmlische Jerusalem
Am Tabernakel sind in der Traubenform des bronzenen Medaillons 12 Heiligenscheine abgebildet.