Burgen

       

 


Kapelle in BURGEN

Beschreibung: Katholische Kiche BurgenBereits für das Jahr 1086 ist ein dem hl. Markus geweihtes Gotteshaus in Burgen nachgewiesen. 1908 errichteten Katholiken diese Kapelle, die als Kleinod der Kirchenbaukunst des frühen 20. Jahrhunderts gilt. Zu ihrem Erhalt rief Maria Zenz (geb. Kranz) aus Burgen 1952 eine Stiftung ins Leben.

Nach der Renovierung wurde die Kapelle 1979 zu Ehren von Maximilian Kolbe geweiht und in den Altar Reliquien des Paters eingebettet. Kolbe ließ sich 1941 im Konzentrationslager Auschwitz für einen jungen Familienvater ermorden und wurde 1982 von Papst Johannes Paul II heiliggesprochen.

Die Ausmalung stammt von Alfred Gottwald (1893-1971), einem der bedeutendsten Kirchenmaler des 20. Jahrhunderts. Der Chor ist dreifach gestaffelt: Die Kuppel als Sphäre des dreifaltigen Gottes, darunter der „Himmel der Heiligen“, unten der Bereich des Priesters und der Gläubigen.

Christus erscheint als der gekrönte und erhöhte Herr des Himmels.

Burgen gehört heute zur Pfarrgemeinde St. Marien Veldenz.

(Informationen aus: www.kulturweg-grafschaft-veldenz.de)